Was zählt? – Wiedersehen auf Ameland

„Corona hat uns zugesetzt: Jetzt ist Familienzeit!“ – in dieser Zeile fangen die Teilnehmenden der Herbstfreizeit ihre Gefühle ein. Das selbst geschriebene Lagerlied spiegelt die Freude der 80 Malteser Jugendlichen aus der Diözese Münster über das gelungene Wiedersehen auf der Insel Ameland wider.

In diesem Jahr konnte endlich wieder eine Herbstfreizeit auf Insel Ameland realisiert werden. Die erste größere Veranstaltung der Malteser Jugend seit 2019 wurde von dem ehrenamtlichen Vorbereitungsteam „A-Team“ vorbereitet. Vom neunten bis zum 16. Oktober 2021 erlebten 72 Teilnehmende eine wundervolle Woche voller Wiedersehen („nach“ Corona), Gemeinschaft, Spiel & Spaß, Naturerleben, Besinnung und sozialem Lernen.

Unter dem Diözesanmotto „Was zählt?“ verbrachten die Kinder und Jugendlichen mit ihren Gruppenleiter*innen eine abwechslungsreiche Ferienwoche auf dem Jugendhof „Paasduin“ in Nes. Der an den „Abenteuerspielplatz“ angrenzende Außenbereich des Hofes bot – gepaart mit ausgesprochen sonnigem Herbstwetter – viele Möglichkeiten, sich gemeinsam spielerisch-sportlich zu betätigen. In Wald- und Geländespielen, bei einer Nachtwanderung und im Rahmen einer großen Strandolympiade lernten die jungen Menschen die vielfältige Natur der friesländischen Insel kennen.

Mit Abstand und Maske machte das „A-Team“ im Rahmen der Mahlzeiten und gemeinsamen Programmpunkte die Gemeinschaft der Malteser Jugend erlebbar. Der gemeinsame Gottesdienst mit Diözesanjugendseelsorger Karsten Weidisch stellte ein Highlight der Woche dar.

In anderen Programmpunkten trennte sich das Ferienlager wiederum in verschiedene Bezugsgruppen auf, in denen die Kinder und Jugendlichen auch ohne Mundnasenschutz als „Team“ Aufgaben lösen, Spiele gewinnen und kreativ sein durften. Allen Beteiligten tat dieses Wiedersehen unter einigermaßen „normalen“ Bedingungen nach einer langen Durststrecke merklich gut. Getreu dem Motto(lied) „Was zählt“ der Malteser Jugend freuen sich die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf die nächsten Veranstaltungen in der Diözese Münster. „Denn was zählt ist das, was wir erleben, denn wenn man nichts erlebt, dann ist Leben nichts wert!“ (Was zählt).

Es tut so gut, euch endlich wieder zu sehen

Ende September traf sich der Landesjugendführungskreis NRW zum ersten Mal seit rund zwei Jahren wieder in Präsenz zur Landesjugendversammlung. 

„Es tut so gut, euch endlich wieder zu sehen“, begrüßte Landesjugendsprecher (LJS) Julian Dawin die Mitglieder der Landesjugendversammlung (LJV) 2021 in der bunt geschmückten Fahrzeughalle der Ortsgliederung Meckenheim. Aus allen Teilen NRWs waren der Einladung des Landesjugendführungskreises (LJFK) rund 30 Delegierte und interessierte Mitglieder der Malteser Jugend gefolgt. „Die letzte Präsenzveranstaltung auf Landesebene war vermutlich die LJV 2019 in Nettetal. Es ist so wichtig für uns, dass wir nun – unter 3-G-Voraussetzungen – wieder Auge in Auge miteinander sprechen, diskutieren und ringen können, um wichtige Entscheidungen zu treffen“, so Dawin weiter.
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Zur aktuellen Lage

An dieser Stelle müssen wir darauf hinweisen, dass zurzeit alle Malteser Jugend Aktivitäten aufgrund der Entwicklungen von Covid 19 ("Corona") ruhen! Annalena befindet sich zur Zeit im Homeoffice. Ihr erreicht sie wie gewohnt per Mail und sonst auch telefonisch auf ihrem Diensthandy.

Aus der Handlungsanweisung der Regionalgeschäftsführerin lässt sich entnehmen, dass die Malteser und damit auch die Malteser Jugend eine besondere gesellschaftliche Verantwortung tragen. Alle Mitarbeiter - das sind in der Malteser Jugend vor allem Gruppenleiter*innen und Führungskräfte - haben eine Sicherstellungsfunktion für die Arbeit des Verbandes und vor allem auch eine besondere Vorbildsfunktion inner- und außerhalb des Jugendverbandes.

Als Vorsichts- und Vorsorgemaßnahme hat sich der Krisenstab vor diesem Hintergrund schweren Herzens dazu entschieden, dass sowohl Gruppenstunden, als auch die (erstmal) bis zum 31. Mai 2021 stattfindenden Seminare und Kurse und ebenso das Pfingstzeltlager nicht stattfinden können. - Wir bitten um euer Verständnis!

Von überall sind wir gekommen

Die erste größere Veranstaltung der Malteser Jugend in der Diözese Münster - und das im Oktober! Das A-Team (Vorbereitungs-Team der traditionellen Herbstfreizeit auf Ameland) hatte am  Wochenende zum "Amelandtag" ins Diözesanjugendzentrum Welbergen geladen. Rund 40 der Angemeldeten für die Herbstfreizeit 2020 folgte diesem Ruf. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Brock, Emsdetten, Dorsten und Kalkar genossen das erste gemeinschaftliche Zusammenkommen mit Lagerfeuer, Outdoor-Spielen, holländischer 'Patat' sowie Singen "auf Abstand" in diesem Jahr. "Dieser Tag soll ein kleines Trostpflaster für die vielen Absagen in diesem Jahr sein", so Kathrin Hüing (Jugendvertreterin). "Wir treffen uns hier unter strengen Hygiene-Auflagen. Trotzdem merkt man, wie gut es allen tut, endlich wieder zusammenzukommen. Das Erleben der lebendigen Gemeinschaft ist der zentrale Identifikationspunkt für unsere Kinder und Jugendlichen." Die Mitglieder des A-Teams und der Diözesanjugendführungskreis der Malteser in Münster zeigten sich mit der Gestaltung des Tages, dem verantwortungsvollen Verhalten ihrer Schützlinge hinsichtlich der Hygienevorgaben und den Rückmeldungen der Teilnehmenden sehr zufrieden. Die Malteser Jugend in der DIözese Münster blickt optimistisch auf das Jahr 2021. "Das war ein toller Wiedereinstieg. Im nächsten Jahr wollen wir unsere traditionellen Veranstaltungen wieder in veränderter Form stattfinden lassen. In unserem Jugendverband sind die Ferienfreizeiten und Zeltlager einfach unverzichtbar", erklärt Kathrin Hüing.

Mehrwert im Bistum Münster

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Malteser Jugendliche und Wikinger erobern Ameland

Buren/Ameland. In der ersten Woche der Herbstferien sind wir mit knapp 40 Menschen auf die Nordseeinsel Ameland gefahren. Das „A-Team“ hat für die Jugendlichen (12 - 18 Jahre) eine abwechslungsreiche Woche auf die Beine gestellt.

Neben Stationsspielen auf dem Strand, dem Abenteuerspielplatz, im Wald und in Nes - die größte Stadt der Insel - konnten die Jugendlichen die niederländische Kultur und die Natur der Insel auf verschiedene Art und Weise entdecken: virtuelle Stadt-Rally, Sprachkurs, Naturkundemuseum, Fahrradtour in das Naturschutzgebiet, Sonnenaufgang am Strand, und vieles mehr. Zusätzlich kam der Sport mit einer Tour ins Hallenbad und einem ganztägigen Volleyballturnier mit parallelen Sportangeboten nicht zu kurz.

Die Abende wurden mit Gesellschaftsspielen, einem Filmabend & zwei Quiz-Abenden gefüllt und mit einem Impuls abgeschlossen.

Auf Wunsch des Jugendrats fand der letzte Abend in der Großjurte am Lagerfeuer mit Gesang und Stockbrot statt. Zum Abschluss konnten wir bei der Fotorückschau der Woche viel zusammen lachen.

In der zweiten Herbstferienwoche haben sich ca. 65 Malteser-Jugendliche auf den Weg zum Wikingertreffen auf Ameland gemacht. Unter dem Motto „Von Nordmeeren und Drachenfeuern – Wikinger auf Ameland“ entdeckten die 7 bis 13-jährigen Kinder die Insel. Einige davon sogar zum ersten Mal. Die wilden Wikinger bauten Wege am Strand um die dort liegenden Dörfer zu verbinden, suchten Drachen um Dunkeln, maßen sich in ihren Wikinger-Fähigkeiten und waren schließlich auf großer Fahrt um die Nordmeere zu erobern.

Viele Spiele, ein Quiz und ein wunderbarer Gottesdienst gemeinsam mit der Malteser Jugend der Diözese Essen rundeten das Programm ab. Die Stimmung war immer ausgelassen und ein tolles Gruppenleiterteam sorgte immer wieder für Motivation, bekämpfte Heimweh und bewahrte jede Menge Geduld beim Erklären der Spiele.

Wir danken allen Wikingern und Malteser Jugendlichen, die diese Freizeit möglich gemacht und mitgestaltet haben, egal ob als Gruppenkind, im „A-Team“ (Küche und Programm) oder als Gruppenleiter/in.


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