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Malteser Jugend in Münster

Landesjugendversammlung NRW

01.11.2018

NRW/Neuss

Am 30. September lud der Landesjugendführungskreis (LJFK) NRW zur Landesjugendversammlung nach in das Malteser Kinder- und Jugendzentrum Neuss-Grimlinghausen ein. Gemeinsam mit den VertreterInnen aus den Diözesanjugendführungskreisen aus Paderborn, Münster, Köln, Aachen und Essen waren auch weitere Interessierte aus den verschiedensten Gliederungen NRWs anwesend, um unter anderem über die aktuellen Themen aus der Malteser Jugend zu beraten.

Im Sommer 2017 war der Malteser Jugend Landesebene NRW neues Leben eingehaucht worden. Landesjugendsprecher Julian Dawin reflektierte zum Auftakt der diesjährigen Versammlung über das vergangene erste Jahr im neuen Amt. Neben einer Entwicklung und Anpassung der Arbeitsschwerpunkte (abrufbar auf www.malteserjugend-nrw.de) stand für das neue Gremium vor allem die Vernetzung der einzelnen Diözesanverbände, die politische Interessenvertretung im BDKJ, einzelne Veranstaltungen und Vernetzungstreffen sowie der Themenbereich „Musik in der Malteser Jugend“ im Fokus der gemeinsamen Arbeit.

Ira Freude hatte den weiten Weg aus Berlin auf sich genommen, um der Versammlung vom Prozess der Weiterentwicklung des gesamtverbandlichen Konfessionalitätspapiers zu berichten und zur aktiven Mitarbeit einzuladen. Darüber hinaus erklärte sich die stellvertretende Bundesjugendsprecherin dazu bereit, die anstehende Nachwahl zu leiten. Nach dem beruflich bedingten Rücktritt Christina Kochs vom Amt der Landesjugendvertreterin, wurde Hannah Joswig aus Köln von den Anwesenden einstimmig als Nachfolgerin bestimmt.

Als Kern der Landesjugendversammlung war im Vorhinein ein methodisch angeleiteter Themenblock zur Fragestellung „Malteser Jugend – Ein (un)politischer Verband?“ ausgewählt worden. Unter Anleitung von Lucas Bögge, stellvertretender Landesjugendsprecher, arbeiteten die Teilnehmenden entlang verschiedenster Fallbeispiele an Grundbegriffe, um darauf aufbauend die Grundlagen des eigenen Handels als Mitglied und Führungskraft der Malteser Jugend ausgiebig zu reflektieren. Der Nachmittag war von spannenden Diskussionen rund um „politisch sein“, das Neutralitätsgebot der Malteser sowie an Kompetenz und Glaubwürdigkeit geknüpfte politische Einmischung geprägt.

Zum Abschluss des intensiven Sitzungstages bedankte sich der LJFK herzlich bei den engagierten Mitgliedern der Malteser Jugend NRW. „Es ist großartig, wie lebhaft, offen und direkt und vor allem ergiebig wir hier über wichtige verbandspolitische Themen diskutieren können. Die Malteser Jugend in NRW kann sich glücklich schätzen so breit aufgestellt zu sein. Wir haben viele Führungskräfte mit enormen fachlichen und pädagogischen Kompetenzen in den einzelnen Gliederungen und Diözesanverbänden. Durch die landesweite Vernetzung wird das zum einen immer deutlicher. Zum anderen profitieren die Führungskräfte von diesem Austausch. Die Qualität der Jugendarbeit der Malteser in NRW ist meiner Ansicht nach aktuell besonders hoch. Auch deshalb freuen wir uns als LJFK auf das neue Jahr und die zweite Hälfte unserer Amtszeit. Die Malteser Jugend NRW weiter zu vernetzen, voranzubringen und gleichzeitig politisch vertreten zu dürfen, das ist eine wirklich erfüllende Aufgabe.“

 

 

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