Berichte

Malteser-Jugend nimmt neue Mitglieder auf - Feierliche Jugendmesse mit anschließender Fahrzeugsegnung

BORKEN Am Sonntag, 04.07.2011, hat die Borkener Malteserjugend feierlich in der Jugendmesse in St. Remigius ihre neuen Mitglieder aufgenommen. Ehrenamtliches Engagement stand auch im Mittelpunkt des Gottesdienstes der musikalisch vom Assisi-Chor mitgestaltet wurde. Kanonikus Jochen Kosmann unterstrich in seiner Predigt die Bedeutung des Ehrenamtes. „Obwohl die Rahmenbedingungen, z.B. durch ganztägigen Schulbetrieb, heute oft schwieriger geworden seien, zeigten immer noch Jugendliche und Erwachsene die Bereitschaft zum Ehrenamt“, freute sich Kosmann. Ausdrücklich dankte er der Malteserjugend für ihren Einsatz und beglückwünschte die neuen Mitglieder zu ihrer Entscheidung. Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Kanonikus Kosmann ein neues Einsatzfahrzeug der Malteser, mit dem insbesondere Blutkonserven oder eilige andere medizinische Güter transportiert werden. Weiterführend Informationen über die Borkener Malteser gibt es unter www.malteser-borken.de und www.malteserjugend-borken.de .

Schauen Sie mal hier – MALTA!

Düsseldorf, 25. April 2011, es ist früher Nachmittag als nach und nach 23 Mitglieder der Malteser Jugend aus den Diözesen Aachen, Essen, Paderborn und Münster am Flughafen eintreffen. 7 Tage Studienreise auf Malta liegt vor ihnen.
Nach einem langem Anreisetag brach man früh am nächsten Morgen Richtung Valetta, der Hauptstadt von Malta, auf. Hier wurden die Teilnehmer vor allem vom Großmeisterpalast und der St. John´s Cathedral mit der dazugehörigen Rüstkammer beeindruckt. Einen Einblick in die Geschichte Maltas brachte anschließend die „Malta Experience“.
Gozo, die Nebeninsel Maltas, stand am nächsten Tag auf dem Programm. Hier besichtige man Überreste der Tempelanlage von Ggantija. Durch den Reiseführer Michael Galea erfuhr man, dass dieser Tempel, der seit 1980 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ca 5800 Jahre alt war.
Überwältig von diesen Eindrücken ging es dann, nach einem Zwischenstop an der Basilika von Ta Pina, weiter nach Victoria, wo man von der dortigen Zitadelle einen atemberaubenden Blick über Gozo genießen konnte.
Der Dom von Mosta stand am nächsten Tag als erstes auf dem Programm. Hier berichtete Michael Galea von dem Wunder von Mosta: Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche während eines Gottesdienstes von den Deutschen bombadiert, doch außer einem Loch in der Kuppel wurde nichts beschädigt und niemand wurde getötet.
Anschließend besichtigte man die kleine Stadt Mosta. Nach kurzer Pause ging es dann weiter in Richtung Guardamangia wo ein Besuch beim „Maltese Cross Corps“ auf dem Programm stand.
Hagar Qim und der benachbarte Tempel von Mnajdra waren die Programmhighlights des nächsten Tages. Auch diese beiden Tempelanlagen zählen mittlerweile zum Weltkulturerbe und wurden vor ein paar Jahren überdacht um weitere Schäden und Verwitterungen zu vermeiden.
Die Mittagspause verbrachten die Teilnehmer in Marsaxlokk, einem kleinen farbenfrohen Fischerdorf an der südöstlichen Küste Maltas.
Am Nachmittag entdeckte man dann Ghar Dalam, eine Tropfsteinhöhle, die große archäoligische Bedeutung für Malta hat: Hier fand man Knochen von einem Zwergelefanten und von Nilpferden. Beide Arten sind mittlerweile leider ausgestorben, doch war dies ein Indiz dafür, dass Malta ursprünglich mit Europa (Sizilien) und nicht, wie oft angenommen, mit Afrika verbunden war.
Bevor der vorletzte Tag auf Malta zu ende ging, fuhr die Gruppe zu einer kleinen Besichtigungstour nach Vittoriosa (Birgu). Vittoriosa ist eine von 3 Städten die als Landzunge in den Grand Harbour (gegenüber liegt die Hauptstadt Valetta) ragen. In der Geschichte Maltas spielt Voittoriosa mit seinem Fort St. Angelo (was aufgrund von Umbau- und Renovierungsarbeiten leider nicht besichtigt werden konnte) eine wichtige Rolle.
Am letzten Tag auf der Insel startete man mit einem (doch ziemlich kurzen) Besuch der Botschaft des Malteser Ordens in Valetta.
Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer den restlichen Tag selber gestalten, was einige mit ausgiebiger (Souvenir-) Shoppingtour oder Ausspannen am Strand begrüßten.
Den Abschluss der Studienreise gestaltete Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Martin Peters (Diözese Münster) mit einem Gottesdienst.
Sehr, sehr früh ging es dann am nächsten Morgen mit AirMalta zurück in die Heimat.
Die Reise nach Malta mit all ihren Eindrücken und Erlebnissen wird allen sicher in Erinnerung bleiben, und in diesem Sinne:

Kommen Sie, Schauen Sie mal hier: MALTA!

Gruppenleiterweiterbildung der Diözese Münster in Freckenhorst

Schwerpunktthema: Kindesmissbrauch und Kindeswohlgefährdung

Münster: Rund 50 Gruppenleiter und Gruppenleiterassistenten kamen vom 1. bis 3. April in der LVHS Freckenhorst zusammen, um sich in verschiedenen Themengebieten fortzubilden. Ein Schwerpunkt war für alle Teilnehmer das Thema Kindesmissbrauch und Kindeswohlgefährdung, ein Brennpunkt in den aktuellen Medien.

Nach einem allgemeinen Kennenlernabend und anschließendem Erfahrungsaustausch am Freitagabend ging es am Samstag in die produktiven Einheiten. Der Block Kindesmissbrauch und Kindeswohlgefährdung war Pflicht für alle Teilnehmer. Es galt etwas über die Prävention zu erlernen aber auch den Umgang mit Verdachtsfällen zu beherrschen. Weiterhin konnten die Teilnehmer zwischen zwei Themen wählen: „Finanzen und Zuschüsse“ und das Projekt „Nein darf sein“. Zur heiligen Messe am Abend reiste Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Martin Peters an. Nach so viel Arbeit sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen, so lud die Schorlemer Stube zur Beachparty bis in die frühen Morgenstunden. Am Sonntagvormittag hatten die verschiedenen Gliederungen dann die Möglichkeit, besondere Aktionen oder Gruppenstunden vorzustellen. Bevor es zum Mittagessen und im Anschluss auf die Heimreise ging, gab der Diözesanjugendführungskreis einige letzte, allgemeine Informationen über anstehende Projekte und Aktionen bekannt. Nun freuen sich die Gruppenleiter, ihr neues Wissen anwenden zu können.

Malteser Jugend Emsdetten mit neuer Spitze

Stadtjugendführungskreis verabschiedet

Emsdetten: Am Freitag, 25.03. kamen rund 40 Kinder und Jugendliche der Malteser zur Stadtjugendversammlung im Malteser-Zentrum zusammen. Stadtjugendsprecherin Laura Lanwes gab ihr Amt mit Lutz Hüser, bisher Jugendvertreter, in jüngere Hände. Auch ihre Stellvertreterin Vera Adlon fand mit Tobias Beuntker einen würdigen Nachfolger. Florian Eilers wurde Nachfolger im Amt der Jugendvertreters von Aaron Lanvers und auch Lutz Hüser musste aufgrund seiner neuen Aufgaben das Jugendvertreter-Amt niederlegen. Für ihn gibt es nun mit Annika Nischik weibliche Verstärkung im Team. Als beratendes Mitglied im Stadtjugendführungskreises (SJFK) wurde Laura Klähn gewählt. Stadtbeauftragter Rudolf Walbaum fand die richtigen Worte zur Verabschiedung der alten Spitze: Der scheidende SJFK habe durch seine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren die Jugendarbeit maßgeblich geprägt und auch zur besseren Vernetzung mit den integrativen Seniorengruppen beugetragen. Diözesanjugendvertreterin Claudia Weil schloss sich dem Lob Walbaums an uns zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des SJFK. Nun schaut die Malteser Jugend zielgerichtet nach vorne. Es gilt einen Keller zu renovieren, um ihn als weiteren Jugendraum zu nutzen, eine neue Kindergruppe wurde erst gerade gegründet und viele andere Aktionen stehen an. Mit der neuen Spitze als Zugpferd wird es sicherlich spannend bleiben und Überraschungen sind vorprogrammiert.

Ochtrup macht Fit

Am Sonntag den 13.02.2011 schien ganz Ochtrup auf den Beinen zu sein. Der Frühjahrsmarkt "Ochtrup macht fit!" zog viele Gäste in die Innenstadt. Viele Aussteller verwandelten die Einkaufsstraße in eine bunte Meile und auch die Ochtruper Malteser waren beteiligt. Nicht nur dieTypisierungsaktion des Erwachsenenverbandes war ein voller Erfolg. Auch die Malteser Jugend wirkte kräftig mit.

Mit einer Hüpfburg im Krankenwagenoutfit und einer Osterhasenverteilaktion beteiligten sich Kinder, Jugendiche und Gruppenleiter -unter der Organisation von Jesse Dawin- am Stand der Ochtruper Malteser. Während im Saal des Hauses Schwartbeck die Typisierungsaktion durchgeführt wurde, tollten Kinder auf der Hüpfburg und Interessierten war die Möglichkeit gegeben, sich über die Arbeit der Malteser Jugend Ochtrup zu informieren. Drinnen ließen sich sage und schreibe 308 Besucher in die Knochenmarkspenderkartei eintragen, draußen kamen die Malteserjugendlichen mit  Passanten ins Gespräch.

Der Erlös der Osterhasenverteilaktion kommt der Jugendarbeit der Ochtruper Malteser zu Gute.

Die Gruppenleiterrunde zieht ein positives Fazit aus der Aktion.
"Wir haben gut auf uns aufmerksam gemacht, Menschen eine Freude bereitet und vermutlich neue Kinder für unsere Gruppenstunden angeworben", so Jugendsprecher Yannic Werremeier. "Mal wieder zeigt sich, wie wichtig die Malteser in Ochtrup und auch im Bereich der Jugendarbeit sind."

Kreisjugendversammlung in Warendorf

Jugend auf Kreisebene aufgerüstet

Warendorf: Eine Menge Girl-Power wird in den nächsten Jahren die Malteser Jugend im Kreis Warendorf aufmischen. Am 3. März (Weiberfastnacht) fand in Warendorf die Kreisjugendversammlung statt. Dort wurde ein neuer Kreisjugendführungskreis gewählt. Julia Weil (Warendorf) ließ sich zur Kreisjugendsprecherin wählen. Ihre Stellvertreterin wurde Sandra Jungeblut (Drensteinfurt). Das Amt der Kreisjugendvertreterin bekleidet seitdem Julia Brüske (Ostbevern-Brock).

Wir sind gut, aber wir können noch mehr

Der Diözesanjugendführungskreis und das Diözesanjugendreferat der Malteser in der Diözese Münster traf sich jetzt zu einer Strategietagung, um Bilanz zu ziehen und das laufende Jahr zu planen. Mit über 850 Kindern und Jugendlichen ist die Malteser Jugend im bundesweiten Malteservergleich im zweiten Jahr in Folge auf Platz 1. "Darauf wollen wir in diesem Jahr aufbauen", so Diözesanjugendreferent Bernhard Bücker.  Die Grundsteine dafür wurden während der zweitägigen Tagung im Malteserzentrum in Münster gelegt. Zahlreiche Aktionen, darunter neben den alljährlichen Lagerfahrten auch eine Pilgerwanderung und die anstehende Bildungsfahrt zu den Wurzeln der Malteser auf Malta, wurden geplant und besprochen. Auch das Spielmobil der Diözese wurde neu strukturiert und mit zusätzlichen Attraktionen, unter anderem eine neue Hüpfburg, bestückt. Das Fazit der Teilnehmer lautete: „Wir sind gut, aber wir können noch mehr“.

Freude über die positive Bilanz 2010 beim Diözesanjugendführungskreis der Malteser in der neuen Hüpfburg

Scheckübergabe in Wesel

Am vierten Advent hatte das Benefiz-Fußballturnier der Malteser-Jugend in Wesel stattgefunden. Sieben Mannschaften hatten seinerzeit trotz der Schneelage in die Weseler Rundsporthalle gefunden und an der Sportveranstaltung zugunsten der SOS-Kinderdörfer teilgenommen. 403,87 € wurden durch Startgeld, Kuchenverkauf und Verpflegung eingenommen.
Nun war die Gruppe des Ausrichters beim SOS Kinderdorfdorf in Kleve-Materborn zu Besuch und hatte einen Scheck im Gepäck.
Bereichsleiter Elmar Haal führte die Gruppe über das Gelände und freute sich über den Spendenbetrag, der von der Volksbank Rhein-Lippe großzügig auf 500 € aufgerundet worden war.
Er wird für die Einrichtung eines Jugendraumes verwendet.

Jahreswechsel auf Ameland

Im Rahmen der Winterfreizeit der Diözese verbrachten 35 Teilnehmer den Jahreswechsel auf Ameland. Vom 27.12.2010 bis zum 03.01.2011 wohnten sie im kleinen Dorf Buren und erkundeten die Insel auf eigene Faust. An einem Tag stand ein gemeinsamer Gang zum Leuchtturm in Hollum auf dem Programm. Leider hatte es in der Nacht zuvor gefroren, so dass der Spaziergang zum einem rutschigen Vergnügen wurde und einige Teilnehmer unfreiwillig auf dem Boden oder im gefrorenen Wasser landeten. Trotzdem trafen nach ca. drei Stunden alle erschöpft in Hollum zusammen. Viele stärkten sich mit leckeren Pfannkuchen, bevor es mit einem Trecker wieder zurück zum Hof ging.


Silvester feierten alle zusammen. Nach einem leckeren Essen und lustigen Wettspielen ging es kurz nach Mitternacht zur Statue der Rixt vom Oerd um dort die traditionelle Taufe der Neuen durchzuführen. Anschließend wurde auf dem Hof oder in der Disco ordentlich gefeiert.

Am nächsten Nachmittag brachen alle auf zum Strand. Einige wenige trauten sich bei Minusgraden und eisigem Wind in die Nordsee zum traditionellen Neujahrsschwimmen.

Den Rest der Woche verbrachten die Teilnehmer nach eigenem Geschmack. Montags hieß es dann Abschied nehmen um in die verschneite Heimat zurückzukehren.

Malteser Jugend Wesel

Auf Einladung der Malteser Jugend Wesel traten am 4. Adventssonntag in der Weseler Rundsporthalle sieben Mannschaften in einem Benefiz-Fußballturnier zugunsten der SOS-Kinderdörfer an.

Nach der Eröffnung des Turniers durch Schirmherrin Bürgermeisterin Ulrike Westkamp spielten die Mannschaften zunächst die Besten in zwei Gruppen aus.
Die Teilnehmer bewiesen viel Spaß an der Freude, auch wenn die Mannschaften ohne erfahrene Vereinsfußballspieler klar im Nachteil waren.
Das zu verzeichnenden Torgewitter, das man sonst eher vom Handball gewöhnt ist, machte es für die Zuschauer spannend und diente obendrein dem guten Zweck. Die Malteser hatten für jeden Treffer einen Euro zusätzlich für die Spendenkasse ausgelobt.

In der Mittagspause sorgte der Stadtbeauftragte der Malteser Burkhard Alms mit seinem Team für ein gutes Mittagessen, sodass die Mannschaften gestärkt in die Finals gehen konnten. Diese bestritten die jeweils Erst-, Zweit- und Drittplatzierten der Gruppen gegeneinander.

Sven Schittko und Jan-Simon Schlei, die Organisatoren von der Malteser-Jugend, zeigten sich am Ende zufrieden mit dem Turnierverlauf, auch wenn das Schiedsrichtergespann Jaqueline Staudt und Remigiusz Peciak tatsächlich zwei Zeitstrafen aussprechen mussten.

Auf dem Siegertreppchen fanden sich zum Schluss auf Platz 3 die Malteser-Jugend Emsdetten, in hartem Spiel auf Platz 2 verwiesen der Schulsanitätsdienst des KDG und auf Platz 1 die Ellen-Key-Schule.

Die Schlussbilanz mit insgesamt 132 Toren und 403,87 € Spendensumme kann sich sehen lassen.

Mit Mannschaften vertreten waren aus Wesel das Evangelische Kinderheim, die THW-Jugend, die Ellen-Key-Schule, die Naturschutzjugend, der Schulsanitätsdienst des Konrad-Duden-Gymnasiums und natürlich die Malteser Jugend Wesel selbst. Die weiteste Anreise hatte bei der winterlichen Witterung die Malteser-Jugend aus Emsdetten in Kauf genommen.

Neuer Bundesjugendführungskreis

Am Wochenende vom 29. bis 31. Oktober 2010 fand im bayrischen Bamberg die 47. Bundesjugendversammlung statt. Die Bundesjugendversammlung ist das höchste Beschlussgremium der Malteser Jugend, an der die Diözesan- und Landesjugendsprecher des gesamten Bundesgebietes teilnehmen. Während der Versammlung werden Anträge aus den Diözesen, sowie verschiedene Themen zur Zukunft der Malteser Jugend diskutiert und abgestimmt.


In diesem Jahr war ein besonderes Thema der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Während der Versammlung wurden einheitliche Leitlinien verabschiedet um in der Malteser Jugend einen Raum zu schaffen in dem Grenzüberschreitungen gegenüber Kindern und Jugendlichen keinen Platz haben.


Zudem wurde ein neuer Bundesführungskreis gewählt, von nun an steht der bisherige stellvertretende Bundesjugendsprecher Thorsten Kruse an der Spitze der Malteser Jugend in Deutschland. Als stellvertretende Bundesjugendsprecherin wurde Sonja Kübler gewählt. Ergänzt wird der Bundesjugendführungskreis durch die beiden Jugendvertreter Ellinor Reinfurth und Thomas Jakobi.


Während der Veranstaltung hieß es aber auch Abschied nehmen. Nach dem Gottesdienst am Samstagabend wurde der bisherige Bundesjugendseelsorger Fra‘ Dr. Gerorg Lengerke verabschiedet. Fra‘ Lengerke war 5 Jahre lang für die Malteser Jugend tätig. Auch von Hubert Wilczek und Gordian Schmid musste die Versammlung sich verabschieden, die zu keiner weiteren Amtszeit im BJFK zur Verfügung standen.

Bundesweit erster Rettungswagen für die Malteser Jugend im Bistum Münster übergeben

Die Malteser Jugend im Bistum Münster bekam heute bundesweit den ersten eigenen Rettungswagen (RTW) übergeben. "Gut, es ist nur eine Hüpfburg in Form eines Rettungswagens", schmunzelte Diözesangeschäftsführer Stephan Bilstein bei der Übergabe an Diözesanjugendreferent Bernhard Bücker, "aber eine kindgerechte und öffentlichkeitswirksame Herangehensweise an eine unserer Kernkompetenzen". Erste RTW-Hüpfburg-Nutzer nach der Indienststellung auf dem Hof des Malteserzentrums in Münster waren aber erst einmal keine Kinder, sondern Mitarbeiter des Krankentransportes und der Diözesangeschäftsstelle. "Diese Hüpfburg in der ungewöhnlichen Form kommt natürlich bei unseren Jugendfreizeiten zum Einsatz", freut sich Bücker. Aber auch bei Tagen der offenen Tür und anderen Veranstaltungen könnten sich die Gliederungen der Malteser im Bistum diese luftige Attraktion ausleihen.

Malteser Jugend Rheine für die Zukunft gerüstet

Am vergangen Freitag lud die Malteser Jugend Rheine zu ihrer obligatorischen Adventsfeier und der Ortsjugendversammlung ein. Nach einem kleinen Jahresrückblick mit den Highlights des Jahres 2010 standen die Wahlen zum neuen Ortsjugendführungskreis im Mittelpunkt. Nach der Entlastung des bisherigen Ortsjugendführungskreis wurde Dennis Steinigeweg einstimmig für die nächsten 2 Jahre zum neuen Ortsjugendsprecher der Malteser Jugend Rheine gewählt. Der ehemalige Ortsjugendsprecher Lucas Bögge wurde als neuer Stellvertreter gewählt und bleibt somit dem Ortsjugendführungskreis treu. Neu in den Ortsjugendführungskreis gewählt wurden die Jugendvertreter Florian Reekers und Kai Lütkemeyer. Diözesanjugendsprecher Jan Möller und Holger Böse gratulierten den gewählten und freuten sich, dass die Jugendarbeit der Malteser in Rheine weiter für die Zukunft gerüstet ist. Auch Pfarrer Meinolf Winzler dankte den Jugendlichen für ihre ehrenamtliche Arbeit und wünschte dem neuen Führungskreis mit Gottes Segen viel Erfolg für die nächsten 2 Jahre. Zum Abschluss dankte Dennis Steinigeweg Christian Bohmann und Bastian Siepker, welche nicht mehr für die Wahl kandidierten, für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Malteser Jugend.

Malteser Jugend Xanten im St. Elisabeth-Haus - Crossing Generations

Am 14.12.2010 wurde im Xantener Dom das Friedenslicht aus Bethlehem ausgesandt. Die Malteser Jugend besuchte mit einer Abordnung der Gruppen den Gottesdienst, erhielt so das Friedenslicht, um es, wie auch schon in den Jahren zuvor, weiter zu verteilen. Dieses Jahr wurde die große, in der Gruppenstunde bunt gestaltete Kerze am 17.12. in einem gläsernen Schutz dem St. Elisabeth-Haus übergeben. Der Leitgedanke „Licht bringt Frieden“ konnte so in das Altenheim weiter getragen werden.
Wenn es junge Menschen gibt, die Interesse an dem Wirken der Malteser Jugend haben, sich gerne mit Kindern beschäftigen, Freude am Spiel und Spaß an Lagerfreizeiten haben, würden wir uns sehr über einen Besuch zur Gruppenstunde (immer freitags von 17.30 bis 19.00 Uhr, Küvenkamp 3) oder eine Mail (jugend@malteser-xanten.de) freuen. Um Jugendgruppenleiter(-in) zu werden, sollte ein Alter von mindestens 16 Jahren erreicht sein. Wir hoffen auf zahlreiche Interessenten und heißen jeden herzlich willkommen.

Besprechung der Ortsjugendsprecher und Ortsjugendreferenten in Warendorf

Am 27.11.2010 fand die diesjährige Ortsjugendsprecherversammlung in Warendorf statt. Eingeladen waren alle Ortsjugendsprecher-, referenten und Kreisjugendsprecher der Diözese, um gemeinsam die Weichen für das kommende Jahr zu stellen.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Besinnung gab Jan Möller einen kurzen Bericht von der Bundesjugendversammlung.  Im Anschluss wurde die neue Homepage der Diözese vorgestellt. Um sie möglichst aktuell zu halten, werden alle Orte gebeten, Berichte und Fotos von Aktionen dem Diözesanjugendreferat zukommen zu lassen.
Darüber hinaus wurde über verschiedenen Aktionen, Fahrten und Veranstaltungen im nächsten Jahr berichtet und diskutiert. Teilweise gab es auch konzeptionelle Änderungen.
Des Weiteren stellte der Diözesanjugendführungskreis die neue Diözesanhüpfburg  und das JuLeiCa- online- Verfahren vor.
Pünktlich zum Kaffeetrinken konnte die erfolgreiche Sitzung beendet werden und alle machten sich wieder auf den Heimweg.
Genauere Informationen zu den einzelnen Tops erhalten die Ortsjugendsprecher  im Sitzungsprotokoll, welches sie in den nächsten Tagen erhalten. Die nächste Besprechung der Ortsjugendsprecher und Ortsjugendreferenten findet am 26.11.2011 statt.

Die Unbekümmertheit ist weg

Jugendseelsorger im Bistum Münster beschäftigten sich mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche


Borken-Gemen/Münster (04.11.2010). Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der katholischen Jugendarbeit haben sich am 2. November bei einem Studientag auf der Jugendburg Gemen mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ auseinandergesetzt.
Dabei näherten sich die Teilnehmenden dem Problem unter den beiden Schlagworten „Information“ und „Prävention“ an. So bildeten drei wissenschaftlich ausgerichtete Referate über Formen sexualisierter Gewalt, die Hintergründe der Täter sowie körperliche und seelische Folgen für die Opfer die Grundlage für die spätere Arbeit in verschiedenen praxisbezogenen Workshops.


Darin ging es zum Beispiel um Fragen wie: „Wie kann/muss ich als Verantwortlicher reagieren, wenn mir ein Missbrauchsfall geschildert wird?“ oder auch „Wie viel persönliche Nähe verträgt eine Beziehung zwischen Betreuer und Kind im Ferienlager?“ Nach der Berichterstattung über sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Frühjahr und Sommer dieses Jahres war eine allgemeine Unsicherheit spürbar: „Die Unbefangenheit ist verloren gegangen“, konstatierte ein Teilnehmer. Auf der anderen Seite, so wurde argumentiert, gerate vielleicht jetzt vieles in den Blick, was früher nicht bedacht wurde. „Alle sind betroffen und gefordert“, sagte die Münsteraner Soziologin Dr. Monika Friedrich.


„Jedes siebte Kind in Deutschland hat Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt machen müssen“, erläuterte Patrick Schoden vom Kinderschutzportal der Universität Münster. Vor diesem Hintergrund wurde deutlich, dass das Thema Prävention noch stärker als bisher schon in der Aus- und Weiterbildung ehrenamtlicher Jugendgruppenleiter und hauptberuflicher Fachkräfte in der Jugendarbeit thematisiert werden muss. Auch sexualpädagogische Angebote und einen breiteren Austausch über das Thema Sexualität im Allgemeinen wünschten sich die Teilnehmenden für die Zukunft. Es wurde im Verlauf der Diskussionen und Workshops deutlich, dass der Studientag den Anfang eines Prozesses markiert, nicht das Ende. „Die Veranstaltung hat aufgezeigt, in welchen Bereichen Fortbildungsbedarf besteht und wo es Möglichkeiten zur Vernetzung im Bistum Münster gibt“, fasste BDKJ Diözesanvorsitzende Petra Steeger zusammen.


Der Studientag „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – Information und Prävention“ wurde gemeinsam veranstaltet von der Abteilung Kinder- und Jugendseelsorge des Bischöflichen Generalvikariats, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Münster und der Jugendburg Gemen. 

OJFK Wochenende

Vom 29. – 31.10.2010 trafen sich im Jugendgästehaus Münster 23 Mitglieder aus verschiedenen Ortsjugendführungskreisen der Diözesen Münster, Paderborn und Essen, um sich fortzubilden. Im Mittelpunkt standen praktische Einheiten, darunter Rollenspiele und Übungen zur Rhetorik.

Ameland Herbstfreizeit 2010

Ziel getreu dem Motto der diesjährigen Herbstfreizeit der Malteser Jugend aus der Diözese Münster auf Ameland war es, die niederländische Insel besser kennen zu lernen. Eine der Hauptfiguren, die Rixt, ent-stammt einer alten Sage der Insel. „Rixt van ’t Oerd“ – wie die alte Fischerswitwe richtig hieß, verdiente ihren Lebensunterhalt demnach mit angeschwemmtem Strandgut. Da jedoch immer weniger Gut an den Strand gespült wurde, trieb sie eines Nachts eine Kuh auf die höchste Düne Amelands. Zwischen ihren Hörnern hing eine Laterne um Schiffern einen sicheren Hafen vorzugaukeln. Als sie am nächsten Morgen unter den Trüm-mern eines gebrandeten Schiffes den leblosen Körper ihres Sohnes Sjoerd fand, begann sie laut zu weinen. Noch heute kann man nachts wenn der Wind richtig steht ihre jammernden Rufe „Sjoe-oe-oerd“ vernehmen. Eine Statue auf dem Mittelpunkt der Insel erinnert noch heute an die Rixt. Doch nicht nur alte Sagen lernten die rund 180 Kinder und Jugendlichen kennen. Auch die Entwicklung der Insel in den letzten Jahrhunderten spielte eine Rolle. Die Teilung der Insel, die Eiszeit und die Zeit in der die Camingha’s die Insel regiert haben – all das lernten die Teilnehmer kennen. Daneben gab es des weiteren Spiele am Strand, eine Olympiade im Wald, ein Kinoabend, ein Besuch im Schwimmbad und ein buntes Programm, das auch Workshops enthielt, in ihrer Unterkunft.